Mag.a Dr.in Brigitta Keintzel

Institut für Philosophie, Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft

E-Mail: brigitta.keintzel@univie.ac.at
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Brigitta Keintzel ist aktuell Universitätslektorin und war Elise-Richter Fellow am Institut für Philosophie der Universität Wien. Derzeit schreibt sie eine Monographie zum Thema: Warum wir den Widerstand für unser Denken und Handelns benötigen. Im Sommersemester 2021 veranstaltet sie mit Elisabeth Holzleithner eine fakultätsübergreifende Ringvorlesung "Verantwortlichkeiten und Handlungsfähigkeit - geschlechtsspezifische Herausforderungen", die sich auch mit der Frage beschäftigt, wie Nicht/Sichtbarkeit für zentrale ethische Fragestellungen genützt werden kann. Ein Schwerpunkt ihrer Publikation bildet das Spannungsverhältnis zwischen Sehen und Hören und die Konsequenzen für geschlechtsspezifische Problemstellungen in Epistemologie und Ethik. Der Titel ihrer englisch-sprachigen Präsentation, der im April 2021 stattfinden Arbeitstagung der Plattform GAIN lautet "Bilder der Trauer" - Weibliche Kriegsberichterstattung als un/sichtbarer Prüfstein für Genderfragen“

Mein Anliegen ist es, die Vielschichtigkeit von Wahrnehmung für kritisch-reflexive Vorgänge fruchtbar zu machen und diese auch für künstlerische, inter/transkulturelle und ethische Debatten zu öffnen.  Die divergierenden Dimensionen des Visuellen (nämlich seine Hypervisualität, seine Intervisualität und seine auditive Unsichtbarkeit) sind  kenntlich zu machen und in ein produktives Verhältnis zueinander und gegeneinander zu bringen. Ein wichtiger Ausgangspunkt dafür bildet die Beschreibung der Situiertheit der Wahrnehmung und ihre Verwobenheit mit (impliziten) Normen, die auf gesellschaftlich, medial, ökologisch und geschlechtlich konstituierte Formen von Alterität übergreifen.