Die interdisziplinäre Forschungsplattform "GAIN – Gender: Ambivalent In_Visibilities" beschäftigt sich mit komplexen Prozessen intersektional vergeschlechtlichter Un_Sichtbarkeiten. Sie wurde im Mai 2020 für die Dauer von vier Jahren an der Universität Wien eingerichtet. Beteiligt sind sechs Fakultäten – die Rechtswissenschaftliche Fakultät, die Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät, die Fakultät für Sozialwissenschaften, die Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft, die Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät sowie die Katholisch-Theologische Fakultät. Derart gelingt es, im interdisziplinären Austausch Fragen nach Un_Sichtbarkeiten aus höchst unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten. Insbesondere widmet sich die Plattform der Erforschung von Ambivalenz im Zusammenhang mit Prozessen, die intersektional vergeschlechtlichte Un_Sichtbarkeiten produzieren: Denn sichtbar zu sein ist zwar Voraussetzung dafür, politisch wahrgenommen zu werden, aber nicht mit politischer Handlungsmacht gleichzusetzen. Vielmehr kann fremdbestimmte Sichtbarkeit auch entmächtigend wirken und damit Ungleichheit/en verstärken. Entsprechend wird im Rahmen von GAIN analysiert, wie Un_Sichtbarkeiten mit intersektional vergeschlechtlichten Machtkonstellationen, aber auch mit Widerständen dagegen verknüpft sind.

 

GAIN Aktivitäten

GAIN ist ein Netzwerk von Wissenschafter:innen, die fachspezifische Kompetenzen und Methoden sowie inter- und transdisziplinäre Erfahrungen mitbringen. So bietet GAIN den idealen Raum für die Auseinandersetzung mit aktuellen Herausforderungen der Gender Studies. Regelmäßig finden öffentlichen Veranstaltungen zu Fragestellungen der Plattform statt. Dazu gehören die Formate GAIN Gender Bites und GAIN Gender Lounge. Im Rahmen der GAIN Gender & Agency Lecture werden jedes Semester international renommierte Gäste an die Universität Wien geholt. Zudem werden jährlich Wissenschaftspreise zur Förderung von jungen Forschenden aus den Gender Studies für herausragende Dissertationen und MA-Arbeiten vergeben. Zudem bietet das GAIN PhD and Early Career Researchers Network Nachwuchswissenschafter:innen im Bereich Gender Studies die Möglichkeit zur Vernetzung.

 

GAIN Team

Die Plattform ist unter der Leitung von Elisabeth Holzleithner am Institut für Rechtsphilosophie der Universität Wien angesiedelt. Stellvertretende Sprecherinnen sind Sylvia Mieszkowski vom Institut für Anglistik sowie Birgit Sauer vom Institut für Politikwissenschaft. Beschäftigt wird ein Team von zwei wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen, Giulia Andrighetto und Maria Sagmeister sowie Sara Vorwalder als Organisationsassistentin. Dem Steering Committee, das monatlich zusammentrifft und die wesentlichen Planungen von GAIN vornimmt, gehören zudem Marlen Bidwell-Steiner, Eva Flicker, Sabine Grenz, Christa Hämmerle, Gabriella Hauch, Susanne Hochreiter, Brigitta Keintzel, Claudia Kraft, Katrin Lasthofer, Andrea Lehner-Hartmann, Maria Mesner, Andrea Seier, Katharina Wiedlack und Patricia Zuckerhut an.

 News

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Die nächste ÖGGF-Jahrestagung findet von 20.-22.Sept 2021 ONLINE in Kooperation mit dem RGF und der Forschungsplattform GAIN statt.

Call for Papers für unsere Special Issue Ausgabe des Journal of Gender Studies "Gender: Ambivalent In_Visibilities"

 

Die Kolleg*innen der Forschungsplattform GAIN (Gender: Ambivalent In_Visibilities) trauern um Univ.-Prof. Dr. Elke Mader, die im August 2021...

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