16.11. Podiumsgespräch "Reading Violence - Genderbasierte Gewalt in Recht und Literatur" mit Elisabeth Holzleithner und Sylvia Mieszkowski

im Rahmen von 'Freiheit statt Angst'

Dienstag, 16. November 2021
16:00 Uhr
Online via Zoom

Anlässlich des Aktionstags „Freiheit statt Angst“ nehmen wir in den Blick, wie genderspezifische Gewalt und sexuelle Autonomie in Literatur und Pop-Kultur thematisiert werden und welche Brücken sich in die Politik und das Recht schlagen lassen. Ausgangspunkt bildet Margret Atwoods Roman „The Handmaid’s Tale“, in dem sie eine Welt schildert, wo Frauen entrechtet und auf ihre Reproduktionsfähigkeit reduziert werden. Es ist kein Wunder, dass gerade diese feministische Dystopie in den letzten Jahren solche Wellen schlug. So griffen Aktivist*innen die Ästhetik der Serienfassung auf, um gegen reale Angriffe auf ihre reproduktive Autonomie zu protestieren. Literatur ist oft in soziale Kämpfe verwoben, entsprechend sind Autor*innen und ihre Werke immer wieder von staatlicher Repression betroffen. So auch Melibea Obono, die am Aktionstag zu Gast ist und deren Werk marginalisierte Positionen sichtbar macht und oft verschwiegene Geschichte(n) erzählt.

mit Elisabeth Holzleithner und Sylvia Mieszkowski, moderiert von Maria Sagmeister

 

Am Dienstag, 16. November 2021, 09:00 - 18:00, findet anlässlich des Writers in Prison-Day & International Day for the Elimination of Violence against Women ein Aktionstag unter dem Motto 'Freiheit statt Angst' statt.

Das Bild links zeigt Melibea Obono, gemalt von Ramón Esono, Format 10x15 Meter